2006 /07

Wie bei den meisten begann es bei mir schon mit 16 Jahren mit einer 50ccm Kraxn. Meine Eltern kauften mir damals eine neue blaue Rieju RR50 (auf der ich übrigens 10.000km oben hatte) Mit 16 halt so viel wie möglichen Blödsinn gemacht.

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2008

Gleich nach dem Führerschein musste dann natürlich eine KTM her. Am besten eine Supermoto mit 34PS (Beschränkung für Führerschein-Neulinge) Es wurde eine 525er EXC (Ich glaub BJ 2006)

Das entpuppte sich sofort als Blödsinn, da ja bei der Serviceintervalle von 15 Stunden oder so war. Also eindeutig nichts für mich ^^

Dann bin ich draufgekommen, dass KTM auch reine Straßenmoppeds baut und auch verkauft :P

Hatte beim Händler dann die EXC gegen die noch existierende LC4 gegen glaub ich €3000 eingetauscht. Wiviel KM sie oben hatte weiß ich leider nicht mehr :( Ist im Kaufvertrag nicht vermerkt. Waren aber so um die 8.000km. Über 10.000km auf keinen Fall. Soviel würde keiner fahren in 2 Jahren außer ich :P

Mit so gut wie keiner Erfahrung gings mal gleich Hardcore 2 Tage in die Schweiz. Schonmal die erste Mutprobe für die LC4.

Tacho Ende 2008: 18.500

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2009

wurde nur gefahren, gefahren, gefahren. War viel in Südtirol, am Großglockner und wieder 2-3 mal in der Schweiz.

Tacho Ende 2009: 30.100km

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2010

Der erste Rückschlag – Motorschaden. War am 30.05 auf der Autobahn Richtung Süden nach Lignano. Konnte mich noch gut erinnern. Bei so konstanen 110 km/h machte es plötzlich klack/klack/klack und nichts ging mehr. Damals wusste ich so gut wie nichts über der Technik meiner LC4. Das einzige was ich konnte war die Zündkerze wechseln ^^ Das brachte aber nicht den erhofften Erfolg. Also ÖAMTC angerufen (Mitgliedschaft mit einer KTM sollte da Pflicht sein).

Nach einer Weile kam dann ein Abschleppwagen der mich nach „Gemona“ ins nächste Hotel fuhr. Dort übernachtete ich einen Tag. Am nächsten Tag hatte ich dann einen Rückholtransport zurück nach Hause. Hotelkosten sowie Transport wurde alles vergütet. Also hatte sich die Mitgliedschaft schon ausgezahlt :P Auch noch was positives am Rande: Bei meiner Panne fing es voll an zu regnen.. und ich stand genau unter einer Brücke :) :) Sie meinte es also gut mit mir.

Reparatur musst ich damals noch in der Werkstatt machen lassen. Schuld waren die eingelaufenen Kipphebelrollen die dann auch den Kopf zerstörten. Eigentlich nicht so schlimm würde ich heute sagen.. Waren aber dennoch 800 Euro und 4 Wochen kein Motorrad

Sollte mir aber nicht die Freude vom fahren nehmen.

Tacho Ende 2010: 42.350

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2011

….wurde mal ein bisschen investiert. Es kam: eine Wave-Bremsscheibe, Leo-Vince Endschalldämpfer und einen neuen Kennzeichenhalter. Mit Wunschkennzeichen :)

Das einzige überhaupst was ich umbaute /verbaute!!!!!

Tacho Ende 2011: 58.000

https://www.flickr.com/photos/150485070@N07/albums/72157686851426976


2012

…fahren, fahren, fahren

Das Highlight war das LC4 – Bayerntreffen :P

unzensierte Bilder gibt’s hier:

http://www.smc-alpenglueher.com/v2/lc4-treffen-bayern/

Ende der Saison baute ich zum ersten Mal den Motor aus. War bis dato das geilste was ich an der LC4 je gemacht hab. Grund war eine siffende Zylinderfußdichtung. Noch geiler war nach Motor-Einbau der erste Startversuch – der voll gelingte :)

Tacho Ende 2012: 71.000

https://www.flickr.com/photos/150485070@N07/albums/72157684235805344


2013

…fahren, fahren, fahren, kein Tunning, kein umbauen, Nix.. nur getankt

Die LC4 hält, hält und hält. Hi und da mal ein bisschen Öl nachfüllen, am Motorblock ein bisschen Öl wegwischen, zum x-ten mal den Kupplungsnehmerzylinder tauschen (immer den originalen…) und weiter geht’s.

Hatte in diesem Jahr bislang die geilste und lustigste Ausfahrt am Großglockner

Dazu auch mal eine Video:

2013 sollte auch ein kleiner Wendepunkt meiner Straßen-Karriere sein.

Grund war sich ein Motorrad für die Rennstrecke zu kaufen. Von da an ging der Jahreskilomter-Schnitt ziemlich nach unten

Tacho Ende 2013: 81.000

https://www.flickr.com/photos/150485070@N07/albums/72157686949104385


2014

Der „erst“ zweite Rückschlag. Schon am Anfang der Saison hörte ich dieses komisches Geräusch, das aus dem Motor kam. Da es immer lauter wurde und ich nichts schlimmeres riskieren wollte, musste ich doch der Sache auf die Spur kommen. Zylinder ab und da merkte ich schon Spiel am Pleuel. Also ganzen Block raus und Motor spalten. Neues Pleuel, Zylinder und Kolben kamen alles vom Frauenschuh Sepp, der mir allerdings nicht glaubte, dass ich 80.000km draufhatte gg. Werde ihm wohl mal besuchen müssen ;)

Tacho Ende 2014: 85.500

https://www.flickr.com/photos/150485070@N07/albums/72157686851599626

 


2015 / 2016

….verliefen eigentlich problemlos. Allzuviele kilometer wurden nicht mehr gefahren. War hauptsächlich nur mehr am Ring unterwegs.

Als ich mir 2016 dann eine RC8 kaufte und für die Strecke umbaute, wurde auf der Straße sowieso nicht mehr viel gefahren.

Wieso?? Hatte doch den ein oder anderen Sturz oder Verbremser auf der Strecke. Immer mehr machte ich mir Gedanken darüber, was wäre wenn diese Aktionen auf der Straße passiert wären?

Das wessentlichste: Auf der Straße musst du nur auf den Tacho schauen, auf der Strecke hast du nicht mal Zeit dazu…

Tacho Ende 2016: 97.800

https://www.flickr.com/photos/150485070@N07/sets/72157684328976423


29.07.2017 wurde die Herausforderung dann gemeistert. Ort des Geschehens war Der Pordoi-Pass in Südtirol.

Wie sieht die Zukunft aus?? 2017 werde ich noch langsam ausklingen lassen und sie dann wohl für lange Zeit abgedeckt in die Garage stellen. Die letzten 2 Jahre fuhr ich eigentlich nur um die 100.000 voll zukriegen. Hab auf der Straße nicht wirklich mehr die Freude so wie früher. Ein Grund ist auch sicher die RC8 ;)

Hergeben werde ich sie aber auf keinen Fall. Auch lass ich keinen anderen damit fahren. Die würd mir sowieso keiner abkaufen ;)

https://www.flickr.com/photos/150485070@N07/albums/72157684236126594

Noch ein paar nette Zahlen:

  • 38 Liter Öl
  • 7000 Liter Benzin (V-Power^^)
  • 3 Kupplungsnehmerzylinder
  • 9 Hinterreifen
  • 7 Vorderreifen

Nach ewigen Zeiten war es endlich wieder mal so weit. Eine Team-interne-SMC-Alpenglüher Ausfahrt stand auf dem Programm.

Weil der Termin ja schon in der Wintersitzung ausgemacht wurde, waren auch relativ viel am Start

Folgende Piloten waren mit ihrem Töff anwesend:

– Ajdin (4er Duke)

– Schorsch (alte 3er Duke)

– Kanei (99.000km 640er)

– Obmann-Alex (1290er)

– Julia (690er)

– Arni (390er)

Die Nicht-KTM-Fahrer:

– Dave (MV Agusta F4)

– Corten mit Katha (100er-Gixxn)

Treffpunkt war um 08:28 in Innsbruck beim Harley Parkplatz. Schorsch und Kanei fuhren um 08:19 schon von Vill aus los um ja die ersten zu sein. Denkste… Ausgerechnet die Person, von der angenommen wurde sie kommt als letzter, stand allein am Parkplatz. Innerhalb von 10 Minuten trudelten dann auch Julia, Alex und Arni ein. Also waren zunächst alle KTM-Fahrer auf einem Haufen :) :) :) :)

Gott Sei Dank kam die MV erst später, weil ja noch ein KTM-Gruppenfoto gemacht werden musste. Auf die wichtigste Person mussten wir aber noch warten: Kassierer-Corten mit Katha.Der wird wahrscheinlich noch Geld abheben dachten wir – kein Problem. Um so circa 08:57 kam dann die Gixxe. Natürlich ohne Geld. Also noch schnell ins DEZ Geld und Frühstück holen. Um 09:18 gings dann (überaschend früh) los Richtung Brenner. Schon nach 15 Minuten gabs die erste Watschn.. wurden wir doch von 2 deutschen GS-Fahrern überholt. Egal… Schorsch an der Baustellen-Ampel:

„ de preisn hot awoi da blitz gschtroaft he    owa de hoima an jaufn scho wida ei“

Am Brenner dann Gottseidank schon die erste Rast. Fuhren ja auch schon eine halbe Stunde. Dann auch noch alle tanken und um 10:17 gings dann weiter Richtung Jaufen. Dort angekommen (10:51) endlich absteigen und endlich wieder Pause machen. Hielten uns diesmal aber nicht lange auf (17 Minuten) und fuhren dann runter ins Passeiertal.

Unten in St. Leonhard angekommen musste die Führungstruppe (MV, 640er, 3er Duke) ein wenig auf den Rest warten.Alle dann wieder beinand, gings hoch Richtung Timmelsjoch. Da die 3er Duke angeblich Probleme mit den Reifen hatte (anscheinend Graining) bestand die Führungsgruppe nur noch aus der MV und der alten 640er.

Bei halbwegs erträglichem Verkehr (einige Schleicher und der ein oder andere Reisebus) waren dann um 12:22 alle am Timmelsjoch, wo dann zu Mittag gegessen wurde. Nach leichten Speisen, ging dann jeder noch zweimal aufs Klo und man machte sich für die Abfahrt bereit. Nächster Stopp sollte dann das Motorrad-Museum sein.  Motoren wurden nicht mal warm gefahren, schon wurden die Töffs nach 13 Minuten schon wieder abgestellt.

Am Museum angekommen.

Geparkt wurde auf Auto-Parkplätzen und das weit-möglichst weg vom Eingang. Wir fragten uns schon, warum so nahe am Eingang weiße Motorräder am Asphalt aufgemalen sind… Egal… Mit voller Montur ging es dann ins Museum, dass auf feine 26 Grad klimatisiert war. Mit ordentlichen Schwitzen konnten wir dann Motorräder vom frühen 20. Jahrhundert begutachten. Das ein oder andere Motorrad war doch schon ein Foto wert.

Endlich aus dem Museum raus, brauchten wir unbedingt ein Pause. Kaffee, Red-Bull, Kuchen und Wasser musste her. Nach großzügigem Trinkgeld vom Vereins-Kassier gings um 15:12 wieder runter ins Ötztal. Da wieder einiges an Verkehr war, war es ziemlich schwierig ins unserer 8er Gruppe zusammen zu bleiben. Die MV und die 640er waren als erster in Ötz, wo bei der Kreuzung Ochsengarten auf alle gewartet wurde. Die 3er Duke kam mit reichlich Verspätung an. Der Grund war sofort gefunden: Bei einem Überholvorgang an der Kurvenaußenseite kam das Motorrad über die Curbes und der weißen Linie der Streckenbegrenzung raus. Die Stewards sahen das gar nicht gerne und brummten ihm eine 0,2 Sekunden Zeit-Strafe auf. Welche aber auch durch 50 Euro entfallen wurde.

Man entschied sich für die 50 Euro.

Um 16:22 ging es dann weiter nach Innsbruck über Ochsengarten, Kühtai und Sellrain.

Allen voran wieder 640 und MV. Bei einem schnellen Zusammenwarten in Kematen entschied man sich noch ein ein Sprung ins Harleys. Voraus fuhr diesmal aber nicht die 640er sondern die 3er Duke. Ein großer Fehler wie sich herausstellte…. Den anstatt über Landstraßen oder Autobahn zu fahren, entschied man sich durch das schön aufgeheizte Ampel-geregelte Innsbruck zu stottern. Aber wenigstens wussten einige von uns, dass bei Stillstand an der Ampel, der Kühlerventilator noch funktionierte.

Im Harleys angekommen (17:58), flossen dann gleich die großen Getränke durch die Kehlen. Hunger hatte irgendwie keiner. Als dann der Kassier meinte: „Zahlt eh alles der Verein“ flogen gleich die Speisekarten über den Tisch. Man musste sich jedoch beeilen, da eine ziemlich gemeine Gewitterzelle im Anmarsch war.Jeder wollte nur noch möglichst trocken nach Hause.

Für den ein oder anderen gab es auch noch zu Hause ein kühler Bier.

Wenn man sich am Ende die Zahlen ansieht: 250km in 10 Stunden

schreit es auf jedenfall nach Wiederholungsbedarf :)

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Dave, Ajdin, Kanei und Schorsch