Nach ewigen Zeiten war es endlich wieder mal so weit. Eine Team-interne-SMC-Alpenglüher Ausfahrt stand auf dem Programm.

Weil der Termin ja schon in der Wintersitzung ausgemacht wurde, waren auch relativ viel am Start

Folgende Piloten waren mit ihrem Töff anwesend:

– Ajdin (4er Duke)

– Schorsch (alte 3er Duke)

– Kanei (99.000km 640er)

– Obmann-Alex (1290er)

– Julia (690er)

– Arni (390er)

Die Nicht-KTM-Fahrer:

– Dave (MV Agusta F4)

– Corten mit Katha (100er-Gixxn)

Treffpunkt war um 08:28 in Innsbruck beim Harley Parkplatz. Schorsch und Kanei fuhren um 08:19 schon von Vill aus los um ja die ersten zu sein. Denkste… Ausgerechnet die Person, von der angenommen wurde sie kommt als letzter, stand allein am Parkplatz. Innerhalb von 10 Minuten trudelten dann auch Julia, Alex und Arni ein. Also waren zunächst alle KTM-Fahrer auf einem Haufen :) :) :) :)

Gott Sei Dank kam die MV erst später, weil ja noch ein KTM-Gruppenfoto gemacht werden musste. Auf die wichtigste Person mussten wir aber noch warten: Kassierer-Corten mit Katha.Der wird wahrscheinlich noch Geld abheben dachten wir – kein Problem. Um so circa 08:57 kam dann die Gixxe. Natürlich ohne Geld. Also noch schnell ins DEZ Geld und Frühstück holen. Um 09:18 gings dann (überaschend früh) los Richtung Brenner. Schon nach 15 Minuten gabs die erste Watschn.. wurden wir doch von 2 deutschen GS-Fahrern überholt. Egal… Schorsch an der Baustellen-Ampel:

„ de preisn hot awoi da blitz gschtroaft he    owa de hoima an jaufn scho wida ei“

Am Brenner dann Gottseidank schon die erste Rast. Fuhren ja auch schon eine halbe Stunde. Dann auch noch alle tanken und um 10:17 gings dann weiter Richtung Jaufen. Dort angekommen (10:51) endlich absteigen und endlich wieder Pause machen. Hielten uns diesmal aber nicht lange auf (17 Minuten) und fuhren dann runter ins Passeiertal.

Unten in St. Leonhard angekommen musste die Führungstruppe (MV, 640er, 3er Duke) ein wenig auf den Rest warten.Alle dann wieder beinand, gings hoch Richtung Timmelsjoch. Da die 3er Duke angeblich Probleme mit den Reifen hatte (anscheinend Graining) bestand die Führungsgruppe nur noch aus der MV und der alten 640er.

Bei halbwegs erträglichem Verkehr (einige Schleicher und der ein oder andere Reisebus) waren dann um 12:22 alle am Timmelsjoch, wo dann zu Mittag gegessen wurde. Nach leichten Speisen, ging dann jeder noch zweimal aufs Klo und man machte sich für die Abfahrt bereit. Nächster Stopp sollte dann das Motorrad-Museum sein.  Motoren wurden nicht mal warm gefahren, schon wurden die Töffs nach 13 Minuten schon wieder abgestellt.

Am Museum angekommen.

Geparkt wurde auf Auto-Parkplätzen und das weit-möglichst weg vom Eingang. Wir fragten uns schon, warum so nahe am Eingang weiße Motorräder am Asphalt aufgemalen sind… Egal… Mit voller Montur ging es dann ins Museum, dass auf feine 26 Grad klimatisiert war. Mit ordentlichen Schwitzen konnten wir dann Motorräder vom frühen 20. Jahrhundert begutachten. Das ein oder andere Motorrad war doch schon ein Foto wert.

Endlich aus dem Museum raus, brauchten wir unbedingt ein Pause. Kaffee, Red-Bull, Kuchen und Wasser musste her. Nach großzügigem Trinkgeld vom Vereins-Kassier gings um 15:12 wieder runter ins Ötztal. Da wieder einiges an Verkehr war, war es ziemlich schwierig ins unserer 8er Gruppe zusammen zu bleiben. Die MV und die 640er waren als erster in Ötz, wo bei der Kreuzung Ochsengarten auf alle gewartet wurde. Die 3er Duke kam mit reichlich Verspätung an. Der Grund war sofort gefunden: Bei einem Überholvorgang an der Kurvenaußenseite kam das Motorrad über die Curbes und der weißen Linie der Streckenbegrenzung raus. Die Stewards sahen das gar nicht gerne und brummten ihm eine 0,2 Sekunden Zeit-Strafe auf. Welche aber auch durch 50 Euro entfallen wurde.

Man entschied sich für die 50 Euro.

Um 16:22 ging es dann weiter nach Innsbruck über Ochsengarten, Kühtai und Sellrain.

Allen voran wieder 640 und MV. Bei einem schnellen Zusammenwarten in Kematen entschied man sich noch ein ein Sprung ins Harleys. Voraus fuhr diesmal aber nicht die 640er sondern die 3er Duke. Ein großer Fehler wie sich herausstellte…. Den anstatt über Landstraßen oder Autobahn zu fahren, entschied man sich durch das schön aufgeheizte Ampel-geregelte Innsbruck zu stottern. Aber wenigstens wussten einige von uns, dass bei Stillstand an der Ampel, der Kühlerventilator noch funktionierte.

Im Harleys angekommen (17:58), flossen dann gleich die großen Getränke durch die Kehlen. Hunger hatte irgendwie keiner. Als dann der Kassier meinte: „Zahlt eh alles der Verein“ flogen gleich die Speisekarten über den Tisch. Man musste sich jedoch beeilen, da eine ziemlich gemeine Gewitterzelle im Anmarsch war.Jeder wollte nur noch möglichst trocken nach Hause.

Für den ein oder anderen gab es auch noch zu Hause ein kühler Bier.

Wenn man sich am Ende die Zahlen ansieht: 250km in 10 Stunden

schreit es auf jedenfall nach Wiederholungsbedarf :)

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Dave, Ajdin, Kanei und Schorsch